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Tipps und Tricks

Computerbildschirme sollten

immer quer zu Fensterschei­

ben ausgerichtet sein, um

Spiegelungen und blendendes

Licht zu vermeiden.

Generell gilt: Helle Möbel

schaffen eine bessere, konst­

ruktivere Atmosphäre. Außer­

dem wirken die Räume

dadurch größer.

Beim Einrichten eines Büros

ist darauf zu achten, dass aus­

reichend Ablageflächen und

Stauraum zur Verfügung ste­

hen.

Jedes Büro sollte über Fenster

verfügen. Einerseits kann

dadurch das Tageslicht

genutzt werden (geringerer

Stromverbrauch), andrerseits

ist regelmäßiges Lüften auch

für den Sauerstoffgehalt im

Büro wichtig.

Wenn Menschen mit dem

Rücken zur Tür sitzen, sinkt

die Konzentration. Besser also

die Sitzplätze mit Blick zur Tür

einrichten.

hörigkeit ist die am öftesten anerkann­

te Berufskrankheit in Österreich. Vor

allem im Arbeitsbereich, wo mit schwe­

ren Maschinen gearbeitet wird, oder am

Bau können sich Arbeitnehmer ihr

Gehör regelmäßig untersuchen lassen.

Aber auch im Büro gelten bestimmte

Maximalwerte, da ein zu hoher

Geräuschpegel die Konzentration nega­

tiv beeinflusst und sich auch auf die

Psyche auswirken kann.

Maßnahmen.

Die Grenze von 60 Dezi­

bel darf in Büroräumen nicht über­

schritten werden. Ab 80 Dezibel ist der

Arbeitgeber dazu verpflichtet, einen

Gehörschutz zur Verfügung zu stellen.

Allerdings: Im Großraumbüro einen

Gehörschutz zu tragen, ist nun doch

eher unüblich. Daher sollte man bereits

bei der Büroeinrichtung auf schalldäm­

mende Maßnahmen achten. Seit eini­

gen Jahren sind spezielle Anti-Lärm-

Sessel im Kommen: Die Sessel haben

links und rechts geräuschhemmende

„Ohren“, wodurch der im Sessel Sitzen­

de ungestört telefonieren oder nach­

denken kann. Auch die Wandgestal­

tung kann einiges zu einer ruhigeren

Geräuschkulisse beitragen: Spezielle

Absorber schlucken die Schallwellen

und können so den Lärm dämpfen.

Nicht zuletzt gibt es oft auch relativ ein­

fach umzusetzende Maßnahmen, wenn

es im Büro zu laut sein sollte: beispiels­

weise Drucker und Kopierer in einen

separaten Raum stellen oder mit einer

Lärmschutzwand umgeben.

Aufstand imBüro.

Immer häufiger wird

auch das Thema „Arbeiten im Stehen“

diskutiert, da das lange Sitzen vor dem

Computer zunehmend zu Problemen

(vor allem Rückenverspannungen und

Gelenksproblemen) bei Arbeitnehmern

führt. Tatsächlich hört man immer wie­

der, dass der Körperbau des Menschen

nun einmal nicht für stundenlanges,

nahezu bewegungsloses Sitzen

gemacht ist. Der erste Schritt sind ergo­

nomische Bürostühle. Doch auch

höhenverstellbare Schreibtische, die ein

zwischenzeitliches Arbeiten im Stehen

ermöglichen, sind im Kommen. Durch

das Stehen zwischendurch wird der

Rücken entlastet, auch die Atmung

funktioniert im Stehen besser. Gibt es

im Büro keine Steh-Schreibtische, so

lohnt es sich für Arbeitnehmer zumin­

dest, alle 50 Minuten aufzustehen, sich

zu strecken und, wenn möglich, eine

Runde durch das Büro spazieren.

l

Der Post Tower in Bonn ist

das elfthöchste Gebäude

in Deutschland und ein

architektonisches Meister-

werk. Die Büros, die sich

darin befinden, sind aber

nicht jedermanns Sache.

Endlich wieder Montag!

Der roomz Business Lunch. Jeden Montag neu.